Weingut der Familie Bürk

Die Anfänge bis heute

Der Weinbau und auch die Direktvermarktung von Eichstetter Weinen hat im Hause Bürk eine lange Tradition. Großvater Franz Bürk, gelernter Holzküfer, hinterlässt bis heute seine Spuren durch die großen, über 50 Jahre alten Holzfässer, in denen edle Spätburgunderweine heranreifen.

Mit Sohn Richard Bürk wurde in den 1970er Jahren der Grundstein für das heutige Weingut gesetzt. Der Kellermeister und gelernte Holzküfer bewirtschaftete den Betrieb noch im Nebenerwerb, machte den Namen Bürk jedoch schon früh zu einem Begriff für Weine, die in ihre Zeit passen.

Die Erfahrung und das Wissen um den An- und Ausbau von Weinen wurde stets an die nächste Generation weitergegeben, und so führt Rainer Bürk, Dipl.-Ing. für Weinbau und Oenologie, seit 1994 das Wein- und Sektgut Bürk mit viel Liebe und Herzblut im Sinne der Familientradition weiter.

 

Weinbau

Auf einer Gesamtfläche von 6 Hektar werden in unserem Weingut für den Kaiserstuhl typische Sorten wie Müller-Thurgau, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay, Riesling, Muskateller und Spätburgunder angebaut. Letzterer macht mit rund 45 Prozent den Hauptteil unserer Fläche aus. Der überwiegende Teil unserer Rebparzellen ist nahezu 20 Jahre alt und liefert somit das beste Potenzial für die Erzeugung ausdrucksstarker, individueller Weine.

Boden- und Rebbearbeitung

Um das natürliche Gleichgewicht im Boden zu fördern, arbeiten wir ganz nach dem Motto „Gesunder Boden - gesunde Reben“ mit umweltschonenden Methoden wie Begrünungen und dem Einsatz von organischem Dünger. Wie ein roter Faden zieht sich unsere Qualitätsphilosophie durch das Winzerjahr. Schon beim Rebschnitt legen wir sehr viel Wert auf eine Ertragsreduzierung, die sich in konzentrierten, sortentypischen Weinen bemerkbar macht.

Weinlese

Tradition im Weinbau bedeutet für uns nicht Stillstand, sondern Achtung altbewährter Methoden. So werden die Trauben bei uns immer noch ausschließlich von Hand gelesen und anschließend von Hand verlesen, damit nur gesundes Lesegut den Weg in den Keller findet.